CV-Erfahrungsberichte

Zwei Frauen binden dünne Äste an Schnüren aneinander

Trainees der Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH bei der freiwilligen Arbeit im Naturpark Drömling im Rahmen des „Social Days“ © Stephanie Morgner

Naturpark Drömling: Gegen Kälte hilft… Freiwilligenengagement

Freiwilliges Engagement kann auch in der Winterzeit stattfinden. Das bewiesen acht Trainees der Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH während eines firmeneigenen „Social Days“ im Naturpark Drömling.

„Es hat alles wunderbar geklappt und wir hatten jede Menge Spaß bei unseren Tätigkeiten. Als wir ankamen, hat schon ein warmes Feuer auf uns gewartet, an dem wir uns auch während des Tages immer wieder aufwärmen konnten. Ansonsten haben wir, abgesehen von der Kälte, einen traumhaften Wintertag erwischt – mit viel Sonne und frischer Luft. Nachdem wir angekommen sind, wurden wir gleich in zwei Gruppen aufgeteilt, eingewiesen und haben losgelegt. Das Schneiden und Bündeln von Weidenruten, die als Nahrungsgrundlage für Biber dienen und somit zum Erhalt der lokalen Vegetation beitragen, war auf jeden Fall eine angenehme Abwechslung zum Büroalltag. Alles in allem ein sehr gelungener Tag. Ich denke ich spreche im Namen aller, wenn ich sage, dass wir uns schon sehr auf unseren nächsten Social Day freuen.“

Clara Hasselbring, Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH

 

 

Eine Gruppe Erwachsener mit Arbeitshandschuhen, Holzpfählen und großen Hammern sitzt und steht an einem Hang im Wald.

21 fleißige Helferinnen und Helfer aus einem Kölner Unternehmen erfreuten sich bei Sonnenschein der körperlichen Arbeit im Nationalpark Eifel unter fachkundiger Leitung von Clemens Scory (unten links) und Harald Grieff (unten rechts) © Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke

Nationalpark Eifel: Handarbeit für den Waldboden

Sie tauschten Büro gegen Blätterdach, Tastatur gegen Schubkarre und Vorschlaghammer: 21 Mitarbeitende des Kölner Zertifizierungsunternehmens ISCC System GmbH kamen für einen Tag in den Nationalpark Eifel, um sich im Rahmen eines „Corporate Volunteering“-Einsatzes im Naturschutz zu engagieren. Sie verschlossen teilweise einen ehemaligen Entwässerungsgraben – eine Maßnahme, die dem Ziel dient, den natürlichen Wasserhaushalt des Waldbodens wieder herzustellen. Für eine naturnahe Entwicklung der Laubwälder im Entwicklungsnationalpark Eifel ist dies eine wichtige Voraussetzung. Unter fachkundiger Anleitung der Ranger der Nationalpark-Holzbauwerkstatt hieß es Erde schaufeln, klopfen und Pfähle spitzen. Eine deftige Brotzeit zu Mittag gab wieder Energie.

Die Teilnehmenden waren mit viel Engagement dabei. Schließlich diente die Aktion auch der Teamentwicklung und: „Es ist so schön einmal draußen zu arbeiten, besonders wenn es etwas so Sinnvolles ist, was auch sofort zu sehen ist“, war Teilnehmerin Myriel Camp begeistert. Auch in ihrem Arbeitsalltag befassen sich die Mitarbeitenden mit dem Thema Nachhaltigkeit.

 

Freiwillige der Peak Performance Produktion AB arbeiten auf einer Wiese. Im Hintergrund sieht man die Berge.

Freiwillige der Peak Performance Produktion AB beim Almschwenden mit schönem Ausblick auf die Landschaft der Biospärenregion Berchtesgadener Land © Tomaschek/Teufel

Biosphärenregion Berchtesgadener Land: Hoch hinauf für den guten Zweck

Für sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Peak Performance Produktion AB ging es Firmennamen-entsprechend hoch hinauf: in die Biosphärenregion Berchtesgadener Land zum Almschwenden. Was das ist? Almschwenden ist das händische Entfernen von aufkommenden Gehölzen und sogenannten Weideunkräutern auf einer Alm, um die Bergwiesenlandschaft als wertvollen Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere zu erhalten.

Das Ergebnis nach zwölf Stunden Arbeit, auf zwei Tage verteilt, kann sich sehen lassen: Eine Fläche von etwa 15.000 m² ist geschafft. Und wenn eine Pause von der anstrengenden Arbeit anstand, waren leckeres Essen und die fantastische Aussicht die beste Belohnung. Ebenso beeindruckt war das Peak Performance-Team von den vielen Informationen über das Gebiet, die Pflanzen und Tiere, die sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Biosphärenregion-Verwaltungsstelle und der betreuenden Almführerin während der Einsatztage bekamen. Teilnehmer Sierk Tomaschek von Peak Performance Produktion AB meint im Rückblick auf den Corporate Volunteering-Einsatz zufrieden: “Ich denke, dass es nicht unser letzter Einsatz war.“

 

Naturpark Taunus: Synpulsianer legen sich für den Naturschutz ins Zeug

Mehrere Männer schaufeln einen Graben für ein Drainagerohr

Das Synpulse-Team verlegt Drainage-Rohre auf einem Natur-Zeltplatz © Synpulse

„An einem Freitag, den 13. machten sich 42 Tatkräftige der Synpulse Management Consulting Deutschland auf, um im Naturpark Taunus zwei Tage mit anzupacken. Auf der Tagesordnung standen das Legen einer Drainage für den Jugendzeltplatz Kammerforst sowie das Errichten eines „Benjeswalls“ im Naturschutzgebiet Eschbacher Klippen. Hoch motiviert und dem Regen sowie einer kleineren Buspanne zum Trotz, erreichte das Team im Rahmen eines Corporate Social Responsibility Firmenausfluges seinen Einsatzort. Leider wurde an diesem Tag schnell klar, dass die unwetterartigen Regenfälle es an diesem Tag ummöglich machten, den Einsatz zu beginnen. Diese Tatsache lies die Einsatzbereitschaft des Synpulse Teams jedoch nur weiter steigen.

Also zweiter Tag, neues Glück: Bei Sonnenschein und noch höherer Motivation den versäumten Tag mit 200% Einsatz wieder aufzuholen, ging es mit den bereitgestellten Werkzeugen und unseren zwei erfahrenen Guides aus dem Naturpark ans Bäume fällen, Sträucher schneiden und Löcher für die Drainage buddeln. Besonders unsere Kollegen auf dem Jugendzeltplatz hatten mit besonderen Bedingungen zu kämpfen, standen sie doch teils Knöcheltief im Wasser. Die Frage warum eine Drainagenlegung für den Zeltplatz von unermesslicher Wichtigkeit war, stellte sich ab diesem Moment niemand mehr. Trotz des verregneten Starts am Freitag, konnte sich das Endergebnis in beiden Teams sehen lassen. Ein circa 100m langer Benjeswall sowie eine Drainage von ca. 20m war entstanden. Am Ende des Einsatzes wurde unser hungriges Team noch von Susanne Weidert-Horn und ihren Kollegen mit Kuchen und Leckereien vom Grill verwöhnt. Natürlich durfte dort die regional typische „Grüne Soße“ nicht fehlen. Mit immernoch leicht verschlammten und glücklichen Gesichtern traten wir den Heimweg an. Neben dem Ziel etwas für den Naturschutz zu leisten, stand für uns auch der Team Building Aspekt im Zentrum. Schnell war klar, dass so ein Tag zusammenschweißt. Am Ende waren sich alle Synpulsianer einig: ‚Es gibt kein schlechtes Wetter, wenn die Motivation stimmt.‘ Vielen Dank an den Naturpark Taunus. Wir kommen gern wieder.“

 

Mann schlägt mit großem Hammer Pflock in den Waldboden

Mitarbeiter der Firma Salesforce erneuern einen Weg © Oliver Ballreich

Drei Tage Nationalpark Harz: Teamarbeit für den Naturschutz

Fünf Kollegen von Salesforce, drei Tage im Harz und ordentlich zu tun – ein Rückblick

„Der Einsatz im Nationalpark Harz hat meinem dezimierten Team und mir sehr gut gefallen. Sogar Petrus hatte ein Einsehen und hat uns vor Orkan und Regen weitestgehend verschont. Die Aufnahme und Betreuung vor Ort durch Herrn Schwerdt waren großartig und die Arbeit unter Anleitung der Waldarbeiter war eine willkommene Abwechslung zu der normalen Tätigkeit am PC bzw. Schreibtisch. Es hat uns ein gutes Gefühl gegeben, etwas an Mutter Natur, wie es ein Mitglied des Teams so schön sagte, zurückgeben zu können. Auch die „Afterwork-Programme“ mit Vorstellung des Nationalpark-Konzepts und der Besuch des Luchsgeheges inkl. Fütterung waren absolute Highlights. Wir können uns gut vorstellen, das Gleiche nochmal oder Vergleichbares an anderer Stelle zu tun. 2018 kommt bestimmt.“
Oliver Ballreich, Salesforce

 

Naturpark Taunus: Picknickplatz wieder fit für die nächste Saison

15 Tatkräftige der ING-DiBa nehmen Muskelkater in Kauf – Ausflügler und Igel werden es danken

Gruppe in Arbeitskleidung vor Wald

Geschafft und zufrieden mit dem Ergebnis © ING-DiBa

„Nachdem die erste Aufgabe des Tages, den Picknickplatz Weiherbach nahe Eppstein im Taunus zu finden, von 15 Kollegen der ING- DiBa erfolgreich bewältigt wurde, ging es um 10 Uhr morgens im Rahmen des Corporate Social Responsibility-Einsatzes daran, den Platz von Müll zu befreien, die Flächen zu mulchen, sowie Unkraut und andere Pflanzen zurückzuschneiden, um u.a. die Zufahrt für Nutzfahrzeuge wieder benutzbar zu machen.
Während zwei Kolleginnen beim Müllsammeln insgesamt 6 große Säcke füllten und etliche benutzte Grillroste einsammelten, die von vorigen Besuchern einfach auf dem Gelände liegengelassen worden waren, schnitten andere im Team meterhohe Brombeersträucher und weitere Gewächse zurück, die den Blick auf das Hinweisschild „Ende der Liegewiese“ morgens noch komplett verdeckt hatten.
Mithilfe unserer beiden erfahrenen Guides konnten wir schon bis zur Mittagspause gemeinsam viel erreichen. Mittags wurden wir dann von Susanne Weidert-Horn und ihrem Kollegen mit Würstchen, Folienkartoffeln und anderem Grillgut verpflegt.
Auf dem wieder freigelegten Gelände, das einzelne Teammitglieder anschließend abwechselnd mulchen durften, wurden nachmittags zum Abschluss noch drei sogenannte „Igelhäuser“ aus Ästen, Laub und Erde errichtet, die den Tieren im Winter bei Minusgraden einen geschützten Ort zum Überwintern bieten.
Unser Ziel war es, dass der Picknickplatz Weiherbach für Ausflügler wieder attraktiver und besser nutzbar zu machen. Der Einsatz hat uns viel Spaß bereitet und wir denken gern (auch noch nach Abklingen des Muskelkaters, den die ungewohnte Tätigkeit einigen Kollegen in den darauffolgenden Tagen beschert hat) an den Tag im Naturpark Taunus zurück.“
Nina Sammann, ING-DiBa